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Index für Inklusion

Durch die Projektleitung werden zwei sächsische Kindertageseinrichtungen, die sich der inklusiven Pädagogik öffnen möchten, bei der Einführung des „Index für Inklusion“ unterstützt. Darüber hinaus ergänzen wir die Ergebnisse um die Erfahrungen weiterer sächsischer Kitas mit diesem Instrument, damit wir eine höchstmögliche Vielfalt an Nutzungsmöglichkeiten darstellen können. 

Der Index für Inklusion dient grundsätzlich als Leitfaden für die Entwicklung inklusiver pädagogischer Strukturen und Praxis in Kindertageseinrichtungen. Er ist deshalb besonders geeignet, weil er den nötigen Freiraum für die individuelle Nutzung lässt. So kann er für jede spezifische Situation und jeden konkreten, wie allgemeinen Bedarf zur Hand genommen werden.

Hier finden sie den "Index für Inklusion: Gemeinsam leben, spielen und lernen"

Im Folgenden finden Sie die ersten Ergebnisse zusammengefasst dargestellt. Dafür ist es uns wichtig gewesen, die Nutzbarkeit des Zugangs für die eigene pädagogische Praxis zu prüfen und Tipps entsprechend abzuleiten.

 

 

Index für Inklusion Tipps für die Praxis

 

  1. Weniger ist mehr.

Beachten Sie die tatsächlichen aktuellen Möglichkeiten und Ressourcen in Ihrer Einrichtung. Lieber zu Beginn mit einem motivierten Teil-/Kleinteam oder einzelnen Erzieher*innen in den Prozess starten und erste Erfahrungen sammeln, als das gesamte Team sofort zu aktivieren.

 

  1. Sieben Fliegen auf einen Streich.

Es gibt schon Ziele, pädagogische Themen im Haus, an denen Sie gerade arbeiten – lassen Sie passende Fragen aus dem Index einfließen, schauen Sie mit der „Brille“ der Inklusion auf diese Prozesse. Machen Sie, wenn nicht unbedingt erforderlich, keine neuen Themen und Baustellen auf.

 

  1. Vom Kleinen zum Großen.

Oft braucht es zuerst individuelle Zugänge und Reflexionen der einzelnen Erzieher*innen, bevor ein konstruktiver und vertrauensvoller Diskurs zum Thema Inklusion im Gesamtteam möglich wird. Unterstützen und aktivieren Sie diese „Mikroprozesse“.

 

  1. Lust statt Frust.

Motivation ist dort am größten, wo Dinge als sinnvoll und befriedigend erlebt werden. Suchen Sie gemeinsam Themen, die das Team bzw. die Teammitglieder im Einzelnen bewegen, wo Energie steckt und die größte Motivation sichtbar wird, etwas verändern zu wollen. Hier ist, im Gegensatz zum häufig anzutreffenden Defizitansatz, größeres Potential, um wirklich anzufangen und loszugehen.

 

 

 

Weiterführende Literatur:

Boban, Ines/ Hinz, Andreas (Hrsg.): Erfahrungen mit dem Index für Inklusion: Kindertageseinrichtungen und Grundschulen auf dem Weg (Schulentwicklung inklusiv)

Heimlich, Ulrich/ Ueffing, Claudia M.: Leitfaden für inklusive Kindertageseinrichtungen. Bestandsaufnahme und Entwicklung